Samstag, 24. März 2007

Neues vom Kanal

Ja, die gute alte Zeit. Da wurde Fett noch mit "o" geschrieben!

Dirty Old Town

By Ewan McColl

I met my love by the gas works wall
Dreamed a dream by the old canal
Kissed a girl by the factory wall
Dirty old townDirty old town
Clouds a drifting across the moon
Cats a prowling on their beat
Spring's a girl in the street at night

Dirty old townDirty old town

Heard a siren from the docks
Saw a train set the night on fire
Smelled the spring on the smoky wind

Dirty old townDirty old town

I'm going to make me a good sharp axe
Shining steel tempered in the fire
Will chop you down like an old dead tree
Dirty old townDirty old town
I met my love by the gas works wall
Dreamed a dream by the old canal
Kissed a girl by the factory wall

Dirty old townDirty old townDirty old townDirty old town


Dieses Lied habe ich Anfang der 80er zuerst in der Version der genialen Pogues gehört, der Text ist aber ein Traditional und somit viel älter.
Die Pogues sollte man nur hören, aber nicht sehen, denn das schmälert den Gesamteindruck.
Wie im Songtext gesagt, war das noch die Zeit der fauchenden und qualmenden Dampfrösser, der ungezählten Hochofenabstiche und der Vollbeschäftigung.
In der Freizeit ging der junge Mann von damals nachts noch auf Brautschau am Kanal, schlich an den endlosen Backsteinmauern der stahlherstellenden und stahlverarbeitenden Fabrikgiganten entlang - allein der Mond beleuchtete die Szenerie - und hatte manchmal auch den Erfolg, den er sich in seinen langen und einsamen Träumen erhoffte.
Lang, lang ist es her und ein Gefühl der Nostalgie keimt in mir auf, wenn ich das Lied heute höre, denn nichts von all dem ist geblieben. Die Zeiten haben sich radikal verändert und die Veränderung ist das einzige, das im Leben Bestand hat.

Mittwoch, 21. März 2007

Joe di Maggio lebt!



Brandneu !!!!

Joe di Maggio lebt!



Offiziell heißt es,dass Joe di Maggio, seine Verehrer nannten ihn Jolting Joe, im Jahre 1999 nach einem langen und efüllten Leben zu Grabe getragen wurde.
Der Clipper der legendären New York Yankees aber hatte seinen rauschenden Abgang seit Herbst 1997 minutiös und skrupellos geplant. Da dies ein absoluter Alleingang, sozusagen der finale Homerun, war, gab es seitdem niemanden, der seinen natürlichen Abgang bezweifelte.
Zudem hatten ja auch tausende Menschen voller Schmerz und tränenreich an seinem Grab von ihrem Idol Abschied genommen.
Er aber saß zum Zeitpunkt seiner Beisetzung bereits mit einer falschen Boarding Card und ebenso falschen Tickets und Ausweispapieren im Transatlantikflieger nach Frankfurt/Main.
Was aber waren seine Beweggründe?
War dieser Mann wahnsinnig, verkraftete er den frühen Tod seiner Norma Jean nie richtig, hatte er seinen American Dream ausgeträumt oder wollte er einfach nur aussteigen?
Die Antwort ist so lapidar wie das Leben selbst und ergibt sich aus einem traumatischen Erlebnis, über das die US Medien nur in einer Randnotiz berichteten.

Hier die Übersetzung der Fundstelle:

Aus einem Restaurant kommend ging Amerikas Baseballstar Joe Di Maggio auf einen Bettler zu und wollte ihm eine Dollarmünze zustecken. Als der Mann seine linke Hand ausstreckte, soll Di Maggio den Bettler angezischt haben: "Verhungere, du linkshändige Bestie!" Baseballfans wussten, warum ihr Liebling so missmutig, ja feindselig reagierte. Mit linkshändigen Pitchern nämlich hatte Di Maggio über Jahre hinweg höchst unliebsame Erfahrungen gemacht. Werfer dieser Gattung galten und gelten als unberechenbar, gefährlich und deshalb für besonders gut geeignet, dem Gegner böse Überraschungen zu bereiten.

Nach einigen Monaten, die er nach seiner Ankunft inkognito im hessischen Raum mit einer Frischzellenkur zugebracht hatte, juckte seine rechte Hand wieder und er sah sich nach einer neuen Sportart um, wurde allerdings nicht fündig, da Baseball, die Mutter aller amerikanischen Sportarten, in der neuen Heimat nur ein Stiefmütterchendasein führte.
So entschloss er sich mehrere Sportarten parallel auszuüben, musste aber bald erkennen, dass seine Fähigkeiten die Trainer nicht überzeugen konnten.
Kurzum: Er entschloss sich, selbst als Trainer zu fungieren!
Dazu wechselte er in die deutsche Sportmetropole, der Hochburg des Fußballs, des Dreibandbilliards und des Human Mikado, also in den Ruhrpott - genau gesagt ins überschäumende, wabernde und explosive (pardon: exklosive) Wanne-Eickel.
Es dauerte nicht lange, und seine Spieler nannten ihn mit Ehrfurcht schlicht und ergreifend den "COACH"!
Momentan sonnt sich der COACH Joe die Maggio im Glanze seiner Erfolge.
Der Coach und Joe di Maggio wünschen allen Spielern ausreichende Kondition bei den zentralen Final Four Turnieren in den kommenden Wochen.
Möge eure männliche Intuition euch sicher durch diese schöne und spannende Zeit bringen.

GLÜCK AUF !!!

Montag, 19. März 2007

Der Coach sagt





Stadtmeisterschaften Fußball:
Finale knapp verpasst!



Für das diesjährige Fußballturnier hatten wir uns einiges vorgenommen: Der Förderverein stellte Geld für neue Trikots bereit und ein kurzfristig angesetztes Sondertraining sollte unseren Erfolg sicherstellen. Für die Vorrunde hatten wir ein Freilos und mussten erst im Halbfinale gegen unsere Nachbarn vom Gymnasium Eickel antreten, die sich überraschenderweise gegen die im letzten Jahr sehr starke Gesamtschule durchgesetzt hatten.

Es dauerte eine Viertelstunde, bis beide Mannschaften ins Spiel gefunden hatten und sich ein munterer Schlagabtausch entwickelte, bei dem wir einige gute Torchancen herausspielten. Die Eickeler hatten sich im Vergleich zum Vorjahr (6:0 für uns!) deutlich verbessert, vor allem ihr Torwart zeigte eine gute Leistung holte einige bereits im Netz geglaubte Bälle noch von der Linie.
In der zweiten Halbzeit konnten wir den Druck noch erhöhen, alle schön heraus gespielten Tormöglichkeiten wurden jedoch teilweise fahrlässig vergeben. So passierte das Unvermeidliche: nach einem Ballverlust im Mittelfeld wurde unsere ansonsten absolut sichere Abwehr in der 88. Minute ausgekontert.
Leider konnten wir unsere Überlegenheit nicht in Tore umsetzen und mussten uns deshalb den Eickelern geschlagen geben.

Vielen Dank allen Beteiligten und viel Glück allen Abiturienten bei ihren Prüfungen und allen weiteren Spielern, die unsere Schule nach diesem Schuljahr verlassen.
Ein besonderer Dank nochmals dem Förderverein, der uns die neuen Trikots finanziert hat.

Wir werden auch im nächsten Schuljahr unser Schulwappen mit breiter Brust tragen – dann hoffentlich bis in das Finale!


Es spielten:
M. Pojda, K. Demirbag, F. Wroblewski, P. Szislo, A. Youssef, M. Papierok, B. Pudlo, K. Hyna, A. Gunia, T. Mermertas, M. Mermertas, D. Szarla, K. Öztürk, C. Breitag, C. Cetin, K. Kaps


D. Dannert (The Coach)

Der Mann im Mond

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